Dienstag, 21. März 2006

I can´t get no satisfaction

Uaaargh mal wieder angekozt von dem was sich da so Leben schimpft. Angekozt davon ständig nicht Dinge zur verfügung zu haben nach dem einem das eigene Verlangen sich sehnen lässt. Das ständige rotieren im Kopf von "thats Kapitalismus baby!" (zit. Kassiopeia) hilft mir auch nicht wirklich.
Die eigene verzweiflung schlägt tiefe Graben in meine Nerven.
Grade zu erträglich und mit durchalte Parolen durchsezt erscheinen mir meine materiellen Bedürfnisse.
Nein das was das leben mir unerträglich macht ist der eigene Bedarf nach der "Resource Mensch".
Nachdem ich neulich das Höhrbuch von "Fleisch ist mein Gemüse" inklusiver eigener Qualen mal wieder gehört habe und mir selbst schon wie ein Unterhaltungs-Musiker quasi auf der untersten stufe der Existenz angekommen vorkomme schleichen sich Gedanken von totaler Verweigerungs-Haltung in meinen Kopf.

*1:Von Zeit zu Zeit droht das Sexuelle in den endlosen Zyklen von Erregung, Abkühlung, Enttäuschung und neuer Erregung so heillos in Trivialität und Hysterie zu zerfallen das es neu erfunden werden muss...

Nagut ich spiele nicht gerade auf einem Schützenfest in Norddeutschen Klein-Städten und verzehre mich nicht nach der Kohlkönigin. Aber Dennoch hämmert das eigene selbstbewusstsein unaufhöhrlich gegen die magenwand das ich mich trotzdem auf der untersten stufe des sexuellen Marktes angekommen vorkomme.
Weder mein Körper noch mein Charme scheint im moment ein gefragtes Gut unter denen zu sein denen ich es in lezter Zeit vegeblich versucht habe es anzubieten.

*1:...Die sexuelle ökonomie hält die Gesellschaft zusammen und endlos gespalten, und wie sollte man Projekte wie Gerechtikeit, Frieden oder Glück verwirklichen, wenn es doch immer die zweitwichtigste Frage gibt: Wer fickt wen ? Und was kostet (uns) das?

Selbst die eigenen Ersatzhandlungen, Entsaftungen wie Heinz Stunk sagt geben einem das anscheinend unvermeidbare Gefühl zu den Versagern in dem ewigen "wer fickt wen Spiel" zu gehören. Die subsistenz Sexualität erscheint irgendwann genau so charmvoll und produktiv wie jene ökos die auf alles verzichten wollten was sie nicht selber hergestellt hatten (das scheint der ewige Charakter der Subsistenz zu sein).
Bis man sich lezten Endes fragt ob man nicht auch das ganz sein lassen sollte und die eigene Libido als grausamen Sadisten empfindet dem man sich am liebsten entlediegen will. Doch wieder und wieder klopft das eigene Verlangen im Schädel und den Lenden.

*1:Die zyklen von Erregung und Enttäuschung scheinen sich sich in den lezten Jahrzenten nicht nur beschleunigt, sondern auch vervielfältigt zu haben. Das, unter anderem will uns der Slogan "Geiz ist geil" sagen, der alle netten und hoffnungsfrohen Sexualtheorien auf den Kopf stellt. Noch während der lezte abwehrgestus sexualisiert wird, wird jeder rudimentäre sexuelle impuls ökonomisiert. Den Neoleiberalismus kann man auch als Sexuallpolitik begrefen : Befreiung des Körpers für den Markt

Sich selbst beschämend angucken dafür das man jeden den man mag objektiviert; Hass empfinden auf alle die es scheinbar einfacher haben mit ihrer Sexualität; Hass empfinden auf alle die einen sexullen Reiz bei einem auslösen; Hass auf sich selbst empfinden für die billigen Bilder die man da projeziert um an einen kleinem moment von so etwas wie Glück zu haben. Hass daruaf dass man fast glaubt, Bilder die offiziell in Wahrenform dazu dienen sich die Zeit mit sich selbst zu vertreiben, benötigt...

Alles um am Ende festzustellen das das doch nur müll im eigenen Kopf ist und das es auch wieder anders kommt. Bessere Zeiten und so ... Leztendlich wieder bei den Durchhalteparolen angekommen.
Viel mehr bleibt einem nicht.

*1 = "Why we can´t get no Satisfaction" - von Georg Seeßlen - Konkret 2/2006
el ef oh (anonym) - 22. Apr, 09:15

Papperlapapp

- das sind nur Ausreden. Erstmal "Was macht der Mullah auf dem Fernsehturm" hören, ne Fleischplatte Tiffanys nebst Zerhacker zu sich nehmen und dann die richtigen Stellen bei Adorno lesen, Glück ist, wenn auch in Maßen, möglich.

autofahrer (anonym) - 14. Mai, 23:30

http://www.contextxxi.at/context/content/view/255/96/
als kleine ergänzung zu einer autofahrdiskussion (sex und leistung) wir sehn uns wohl mal wieda in flense, ne?

dnl (anonym) - 19. Mai, 06:42

besser katerstimmung als herrentitten.....

Was hat dich (anonym) - 27. Sep, 14:44

bloß so ruiniert?
Sollte eigentlich unter dem neuesten geistigen Erguß stehen. Ist hier aber auch wurscht. Bin gespannt, wie weit du dich noch in den Boden schraubst. Bussi.

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no border - no nation (anonym) - 19. Jun, 01:13
besser katerstimmung...
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dnl (anonym) - 19. Mai, 06:42
http://www.contextxxi.at/c ontext/content/view/255/96 / als...
http://www.contextxxi.at/c ontext/content/view/255/96 / als...
autofahrer (anonym) - 14. Mai, 23:30

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